Tipp 1:Bodrum-Göcek Marmaris ostwärts: Grüne Buchten, quirlige Orte Ein 14-Tage-Törn von Marmaris nach Kekova, Zielhafen Göcek
Mit dem Wind nach Südosten: Bis zum Schluss Hochgenuss!
Wenn Freunde mich fragen, ob sie mehr im Nordteil der türkischen Küste segeln sollen oder lieber im Südteil, frage ich sie nach ihren seglerischen Ambitionen. Wollen sie sportlich gegen den Wind angehen und auch mal auf der hohen Kante sitzen? Oder gemütlich von Bucht zu Bucht kreuzen? Denn man kann die türkische Küste in zwei Regionen einteilen: Von Marmaris nordwestwärts bis Bodrum und weiter nach Kusadasi und Çesme hat man im Hochsommer oft kräftige Winde, die Abkühlung bringen und den stäbigen Segler ein Jauchzen entlocken. Südostwärts dagegen weht der sommerliche Meltemi (Mitte Juni bis Mitte September in Normalzeiten) dagegen schwächer, wodurch die Temperaturen steigen. Marmaris ist eine Windscheide, die durch die Straße von Rhodos Richtung West noch verstärkt wird.
Wir beschreiben hier einen One-way-Törn. Starthafen ist Marmaris, Zielhafen Göcek. Dazwischen liegen Buchten, Inseln und Häfen bis hinunter nach Kekova. Auch ein Abstecher zur griechischen Insel Kastellorizon ist eingeplant. Die meist nicht allzu langen Entfernungen zwischen den einzelnen Stopplätzen ermutigen auch Familiencrews diese Route anzugehen.
Da der Flughafen von Dalaman nur eine halbe Stunde von Göcek entfernt liegt und eineinhalb Stunden von Marmaris, fällt in der Saison hier eine Armada von Seglern ein. Das hat zu einer deutlichen Verbesserung der Versorgungslage geführt. Wer das Gebiet nicht aus der unberührten Zeit von vor 20 Jahren kennt, wird es vielleicht sogar begrüßen, dass hinter jeder Felsnase eine Taverne ihren "servis" anbietet. Wer nicht an Bord kochen will, findet immer einen Wirt, der ihn mehr oder weniger einfach mit dem Nötigsten versorgt. Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten, nachdem sie einer großen Anzahl von Küstenbewohnern zu einer willkommenen Einnahmequelle verholfen hat. Manchmal gerät dabei allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis in Schieflage. Aber insgesamt ist die Entwicklung für den urlaubmachenden Segler positiv.
Kurz gesagt: Die Versorgung zwischen Marmaris und Kas ist problemlos, und die Ankerbuchten zumindest bis zum Golf von Fethiye sind viel besucht. Auf der weiteren Strecke bis Kas segelt man dann mehr und mehr an unbewohnten Landschaften vorbei. Dies trifft vor allem auf die Sieben Kaps zu, Yedi Burunlar, die Ausläufer der im Hinterland bis zu 3.000 m ansteigenden Gebirge sind. In Richtung Süden ist der Seeraum bis Ägypten offen.
Beim Ankern sollte man sich die von den Gulet-Kapitänen angewendete Methode abgucken: den Anker wegen des auf große Tiefen abfallenden Grundes "bergauf" zu ziehen und eine Leine zu den Felsen an Land auszubringen. So liegt man sicher und kann das Schiff auch gegen die einlaufende Dünung legen und das lästige Dümpeln in der Nacht vermeiden.
Ich stelle hier eine Route vor, wie sie sich zum Beispiel mit der ONEWAY, einer Sun Odyssey 49, wunderbar in zwei Wochen segeln lässt, ohne dass man Stress hat. Grundsätzlich voraus: Von Mitte Juni bis Mitte September kommt der Wind meist aus nördlichen bis nordwestlichen Richtungen, manchmal auch aus Westen; seltener aus Nordosten (dann ist er meist auf dem anatolischen Hochland aufgeheizt), und so gut wie nie aus Süden. Das heißt: hinunter geht's meist raumschots oder mit halbem Wind, hinauf gegen den Wind. Und so segeln wir:
Sonntag: Start in Marmaris
Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass aus dem verschlafenen Fischerort einmal das Zentrum des Yachtsports an der türkischen Ägäisküste werden würde. Die Netsel Marina ist ein moderner, wenn auch nicht mehr der modernste Yachthafen an der Küste, und vor allem Sammelplatz der Charterflotten. Fast alle großen Charterunternehmen haben ihre zentralen Basen hier. Folglich gibt es nichts, was in Marmaris nicht aus- und nachgerüstet oder repariert werden kann.
Nur ein kurzer Weg über die Fußgängerbrücke, und man ist mitten im orientalisch angehauchten Bazarort. Den manchmal aufdringlichen Anmachern vor den Hafen-Restaurants begegnet man am besten mit einem höflichen "Ok, tomorrow!" Oder, wenn sich ein Teppichhändler gar nicht abschütteln lässt, mit einem augenzwinkernden: "Hab' selbst 'n Teppichladen!" Da fast alle Deutsch sprechen, verstehen sie das meistens gut. Lässt man sich an einem der einladenden Tische an der Wasserfront nieder, kommt man um's Handeln nicht herum. Der Fisch muss ausgehandelt werden, die Vorspeisen natürlich nicht. Auch der Bierpreis ist wie überall nicht verhandelbar.
Der mediterrane Ort liegt malerisch an der weiten Bucht, die von oben aussieht wie ein Bergsee in den Alpen. Eine kilometerlange Palmen-Promenade mit Andenkenkiosken, Eis-, Luftballon- und Maiskolben-Ständen lädt nach Sonnenuntergang zum erholsamen Landgang ein. Anschließend kann man in den Nebenstraßen eine einfachere Lokanta mit hausgemachter türkischer Küche und mit "einheimischen" Preisen finden. Lohnenswert ist auch der Aufstieg die Treppenstufen hinauf zum höchsten Punkt der niedrigen Burgberges gleich über dem Gulethafen, wo ein Cafe einfache Drinks und eine schöne Aussicht bietet.
Alternative für den Start: Die deutlich kühlere Pupa Marina mit dem kleinen Yacht-Hotel und dem Terrassen-Restaurant liegt wiederum ein kleines Stückchen südöstlicher im Schutz einer bewaldeten Huk. Hier ist einer der ONEWAY-Stützpunkte, neben den Marinas in Bodrum und Göcek. Von hier kann die Sun Odyssey 49 übernommen oder auch abgegeben werden.
Auf dem schmalen Isthmus zwischen Festland und der Insel Yildiz liegt die Marmaris Yacht Marina. Der dickste Travellift des Östlichen Mittelmeeres, eine 330 Tonnen-Koloss, stellt hier übergroße Yachten, Katamarane und Motorboote an Land. Die Marmaris Yacht Marina ist zur Zeit eine der preiswertesten an der Küste.
Montag: Feines Ambiente in Ekincik Limani
Tagesziel ist die weite Bucht von Köycegiz Limani, die im Nordteil Ekincik heißt. Gleich nach dem Einsteuern in die grünbewaldete Bucht findet man rechterhand einige sehr schöne Badeplätze für den Nachmittag. Im Ostteil liegt Maden Iskele, ein bei vielen Gourmets gleichermaßen beliebter Platz, hinter einem hohen Kap versteckt. Das Restaurant - nur ein paar Schritte zwischen Olivenbäumen den Hang hinauf - hat es in sich: man sitzt fantastisch, blickt über die ankernden Yachten und die Bucht und speist vorzüglich. Dass man gleich nach dem Anlegen den Restaurant-Tisch reservieren muss - vor allem, wenn man einen der "Ausblick-Tische" haben will -, ist schon etwas ungewöhnlich, in der My Marina aber unbedingt empfehlenswert. Tipp: Einen Tisch auf der nach oben offenen Terrasse unter freiem Himmel reservieren - die Tische unter dem Dach sind bei warmem Wetter zu stickig.
Es ist schon ziemlich lange her, da gab es an diesem heute so belebten Ort nur einen kleinen Sandstrand, einen Oleanderbusch und viele Olivenbäume. Heute steht sich hier eines der besten Restaurants an der Küste. Besonderheit: Gäste, die sich mit dem Aufstieg - oder weinselig mit dem Abstieg - schwer tun, werden mit einem hölzernen Lift nach oben bzw. nach unten befördert.
Anlegen: Man legt am 2006 neu gestaltenen Pier der Marina mit Murings an; die freundlichen Mitarbeiter helfen dabei. Oder man ankert auf 8 bis10 m Wassertiefe und bringt eine Landleine zu den Felsen am steinigen Ufer aus. Viel Kette stecken, da es rasch tief wird. Der Ankergrund hält aber gut. Von der hohen Terrasse des Marina-Restaurants hat man einen wundervollen Blick auf die Bucht und die ankernden Yachten. Wasser, Duschen, WC und Müllentsorgung sind im kostenlosen Liegen enthalten, wenn man bereit ist die gehobene Küche (zu den gehobenen Preisen!) zu genießen.
Die My Marina ist der beste Platz, um das Boot zurück zu lassen, wenn man die Mündung des Dalyanflusses mit dem Schildkrötenstrand besuchen will, um das antike Kaunos und die lykischen Felsengräber zu erkunden. Hierfür bietet die Kooperative von Ekincik ihre mit Sonnensegeln überdachten Boote an. Der Ausflug hat unabhängig von der Anzahl der beteiligten Personen je nach Route seinen festen hohen Preis von zwischen 80 und 125 €. Für jede Yacht wird ein eigenes Boot eingesetzt. Absprachen mit anderen Yachten, ein Boot gemeinsam zu nehmen, werden von der Kooperative nicht akzeptiert.
Dienstag: Kirchgang auf Gemiler Adasi Auf den 32 sm von Maden Iskele zur nächsten Station, der Insel Gemiler Adasi, überqueren wir den Golf von Fethiye, ohne hinein zu segeln. Das behalten wir uns für den letzten Teil des Törns vor. Die Insel Gemiler sieht von oben aus wie ein großes Schiff, deshalb der Name Gemiler Adasi (gemi = Schiff). Es ist ein gut geschützter Ankerplatz, den kein Seegang erreicht; lediglich leichte Dünung läuft manchmal um die Insel. Tagsüber wird sie von Ausflugsbooten aus Fethiye und Ölü Deniz angelaufen. Abends kehrt Ruhe ein. Nur ein paar Esel und Ziegen leben auf dem historischen Felsen.
Bei ruhigem Wetter kann man entweder direkt vom Ufer aus den Aufstieg durch das unwegsame Gelände wagen. Oder mit dem Dingi zum Felsplateau unterhalb des Eingangs auf der inneren Nordwestseite der Insel fahren, um die Insel zu erkunden. Dort steht ein kleiner Kiosk und ein Wärter kassiert das Eintrittsgeld. Häuser- und Kirchenruinen mit teilweise erhaltenen Fresken aus byzantinischer Zeit sind zu entdecken, Festungsmauern und ein überdachter Gang, der ganz nach oben führt. Mehrere Kirchen, mehr oder weniger gut erhalten, laden zur Morgenandacht. Steht man auf dem äußersten Westpunkt der Insel und schaut nach Osten über die verfallene Hauptkirche, erkennt man, warum die Insel Gemiler Adasi (= Schiffsinsel) heißt. Es sieht so aus als stehe man auf der Brücke eines großen Schiffes und schaue von dort über den spitzen Bug auf das unten vorbei rauschende Meer.
Anlegen: Der breite Kanal zwischen Festland und der Insel bietet genügend Schutz vor sommerlichen Westwinden und Seegang. An der Innenseite der Insel geht man vor Anker und bringt eine oder zwei Landleinen zu den Ruinen oder Steinen am Ufer aus. Viel Kette geben, der Grund ist tief und felsig. Junge Männer in Booten kommen vom gegenüber liegenden Restaurant und bieten Hilfe beim Leinenausbringen an. Man bedankt sich freundlich und gibt ihnen einen kleinen Obulus, um sich nicht zum Restaurantbesuch zu verpflichten. Penetrant aufdringlich angebotene Hilfe lehnt man von vorne herein ab.
Natürlich laufen auch Gulets diesen wunderschönen Platz an, in dessen Wasser sich am Abend der 2.000 m hohe, weißleuchtende Gipfel des Baba Dag (Vater Berg) spiegelt. An Hochsommertagen ist die Insel so dicht belegt wie die Pier in Marmaris. Schwimmen ist dann nicht ganz ungefährlich, da Motorboote oft ziemlich rücksichtslos hin und her flitzen. Das Wasser ist trotzdem makellos klar, kleine Fische lassen sich von der Badeleiter aus mit der Hand anfüttern. Bei ruhiger Wetterlage kann man nordwestlich der Insel an der Festlandseite in der Einbuchtung vor dem Steinstrand links neben dem roten Felskliff ankern (Leine zum Ufer), wo es einfache Restaurants gibt. Der kauzige Robinson, der hier in einer Hütte hauste, mit seinem Einbaum fischte und aus dem Backofen Yachties mit einfachster Kost versorgte, ist längst verschwunden.
Mittwoch: Charme und Flair in Kalkan Ein Törn-Highlight ist Ölü Deniz, der berühmte Halbmondstrand in Blau, Grün und Weiß. Auf vielen Türkei-Plakaten und Broschürentiteln abgebildet, gilt der Strand als Inbegriff landschaftlicher Schönheit. Yachten dürfen schon seit vielen Jahren nicht mehr in die Lagune einfahren. Das Verbotsschild vor der Einfahrt muss ernst genommen werden. Trotzdem brauchen Segler auf den Besuch von Ölü Deniz nicht verzichten: Man kann bei ruhiger See vor dem weißen Sandstrand ankern. Der Grund fällt steil ab und die Dünung rollte beträchtlich. Deshalb ist dies nur ein Platz für einen Badestop. Sicherer liegt man vor der Felswand mit dem Verbotsschild, mit einer Leine zum Land.
Die Sieben Kaps, Yedi Burunlari, müssen als nächstes genommen werden. Auf dem Kurs nach Kalkan ist das mit Rückenwind meist kein Problem - hinauf gegen den Wind sieht das anders aus. Im Hintergrund das gewaltigen Gebirge des Westlichen Taurus, auf der anderen Seite die bis auf 4.000 Meter abfallenden Wassertiefen - dieser Küstenabschnitt bietet 30 sm lang keinerlei Schutz. Unmittelbar an die Sieben Kaps schließt ein langer Sandstrand an. Unter Dünen begraben liegt hier die lykische Hafenstadt Patara.
Am Ende dieser Tagesetappe öffnet sich eine weiträumige Bucht mit dem Hafenörtchen Kalkan im Nordosten. Am Westufer gibt es einige gute Ankerplätze. Wegen der starken Fallböen sollte man zusätzlich eine Leine zum Land bringen. Hat man genügend gebadet und sich von der Seefahrt erholt, verholt man nach Kalkan hinüber. Die weiß leuchtenden Häuser des von hohen Bergen umgebenen Hafenortes erkennt man schon von weitem.
Anlegen: Der Hafen kann auch nachts angelaufen werden: das Leuchtfeuer auf der vorgelagerten Insel Çatal ist 5 sm weit sichtbar und die große Bucht frei von Untiefen. Die Molen sind befeuert. Yachten machen am Westkai auf 3 bis 4 m Wassertiefe fest. Der Hafen ist im Sommer absolut sicher. Liegegebühren werden von der Gemeinde erhoben, der Liegeplatz wird von einem freundlichen "Platzwart" zugewiesen. Wasser am Kai, Diesel vom Tankwagen, Lebensmittel im Ort. Am Vormittag kann man Obst und Gemüse an den Marktständen in der Hauptstraße kaufen. Restaurants am Hafen und etwas versteckt im Ort bieten eine große Auswahl von Spezialitäten. Der Charme des kleinen Ortes ist trotz der neuen Hotelhochbauten erhalten geblieben. Hier könnte man es auch ein paar Tage aushalten. Steigt man die schmalen Gassen ein Stück in den Ort hinauf, entdeckt man alte osmanische Holzhäuser und griechische Kapitänshäuser, die alle liebevoll restauriert wurden. Bougainvillia, Ibiskus und Oleander wachsen im sonnendurchfluteten Licht der Gässchen an den Fassaden empor und geben dem Ort seinen besonderen Charme - die Neubauten im Hintergrund muss man einfach übersehen. Boutiquen, kleine Restaurants, Silber- und Teppichläden sind wie überall, und trotzdem wirkt alles freundlicher und weniger aufdringlich. Kalkan ist "in". Trotz der touristischen Entwicklung ist der sympathische Charakter des Ortes erhalten geblieben.
Kalkan ist der ideale Ausgangsort für Ausflüge mit dem Minibus oder Taxi nach Xanthos, einer alten Stadt mit lykischen Grabtypen. Patara, ein römischer Handelshafen, der längst unter Dünen verlandet ist, und Letoon, ein Heiligtum der Göttin Leda, können in einer drei- bis vierstündigen Exkursion mit erkundet werden. Besuchen kann man die Ruinen mit Taxi oder Kleinbus. Die Preise sind von der Gemeinde vorgegeben und an einer Tafel am Taxistand angeschrieben. Trotzdem kann man natürlich versuchen zu handeln.
Donnerstag:Sirtaki auf Kastellorizon
Nachdem die griechische Regierung die Einreisegebühr für Yachten gestrichen hat, steht dem Besuch der südöstlichsten griechischen Insel Kastellorizon nichts mehr im Wege. Die der türkischen Küste bei Kas unmittelbar vorgelagerte Insel, verzaubert durch den Kontrast zwischen Orient und Okzident - das macht den Reiz des Abstechers aus.
Will man es korrekt und richtig machen läuft man von Kalkan kommend zunächst Kas an (möglichst nicht an einem Samstag oder Sonntag, da der Zoll am Wochenende nicht arbeitet!), klariert dort offiziell aus und fährt nach Kastellorizon hinüber. Dort meldet man sich bei den Behörden an, nach Möglichkeit mit einem Pleasure Craft Traffic Document der griechischen Behörden. Nach dem Besuch verholt man wieder ordentlich nach Kas und klariert dort wieder offiziell ein. Es gibt aber auch Insider, die den Abstecher angeblich ohne das Procedere machen: sie laufen Kastellorizon nicht von Kas, sondern direkt von Kalkan aus an, segeln dann weiter nach Kekova und besuchen Kas erst auf dem Rückweg. Man sollte in diesem Fall keinesfalls von Kastellorizon direkt nach Kas hinüber segeln, ohne das Procedere gemacht zu haben. Die türkischen Ausflugskapitäne, die nach Kastellorizon herüber kommen, melden offenbar Yachten, die sie tagsüber in Kastellorizon gesehen haben, dem Zoll in Kas. Wie auch immer: Nicht vergessen vor dem Einlaufen die griechische Gastlandflagge gegen die türkische zu tauschen!
270 sm von Athen, aber nur 3 sm von Kas entfernt, ist Megisti wie Kastellorizon auch heißt, die östlichste der griechischen Inseln. Das genuesische Castello Rosso auf dem Hügel gab den Namen. Da Wasser auf der kahlen Insel knapp ist (es wird mit dem Wasserschiff von Rhodos herbeigeschafft), sollte man nicht mit leeren Tanks einlaufen. Am Hafen stand noch vor Jahren ein Schild mit der Aufschrift "Here starts Europe!" Das Schild ist verschwunden, stattdessen wird die Moschee, die an die Zeit erinnert, als die Türken die Insel beherrschten, renoviert.
Die frisch in Pastellfarben getünchten Häuser signalisieren neuen Optimismus. Die Geschäftsleute und Tavernenwirte des Ortes hoffen, dass jetzt, nach dem die griechische Einreisesteuer vom Europaparlament gekippt wurde, wieder Yachten aus aller Herren Länder den Hafen anlaufen - und auch Geld da lassen. Fröhliche Bouzukimusik quillt aus Lautsprechern. Wer einmal eine griechische Hochzeit in Kastellorizon erlebt hat, wird immer wieder gerne diese Insel ansteuern. Höhepunkt ist der Besuch der Blauen Grotte an der Südwestküste (36°07,49' 29°34,73'), die nach Meinung derjenigen, die die unscheinbare Öffnung gefunden haben, schöner ist als die auf Capri.
Anlegen: Die Ansteuerung der tief einschneidenden Hafenbucht ist auch nachts einfach, wenn man gut von den vorgelagerten Inselchen frei hält. Festmachen mit Buganker und Heckleinen am Süd- oder Ostkai. Vorsicht nördlich der Fährpier: hier liegen Steine davor! Man braucht ein gültiges Pleasure Craft Traffic Document, das in einem griechischen Port of Entry ausgestellt sein muss. Es kostet knapp € 30 und gilt so lange, bis es vollgestempelt ist (50 Häfen können damit angelaufen werden). Einen schönen Ankerplatz finden Yachten auch östlich des Hafens in der Bucht Mandraki zwischen den vorgelagerten kleinen Inseln mit der kleinen weißen Kirche.
Freitag: Rundum sicher in Kaleüçagiz Wir segeln - oder motoren - von Kastellorizon zunächst östlich weiter durch ein insel- und klippenreiches Revier und müssen navigatorisch etwas aufpassen. Nach 10 sm befinden wir uns im Wendegebiet unseres Törns: Kekova. In diesem Archipel, muss der Skipper besonders vorsichtig navigieren, denn die Seekarten und Pläne zeigen nicht alle Klippen und Felsen. Also Augen auf und immer in der tiefsten Fahrrinne loten. Wir lassen alle Buchten links liegen und steuern Kaleüçagiz an.
Die Bucht ist weit und tief, und überall ankern Schiffe. Eine komplette Flotte könnte die Drei-Münder-Bucht aufnehmen und es gäbe immer noch genügend Platz. Kaleüçagiz ist der sicherste Ankerplatz im Kekova-Archipel. Kale heißt Burg oder Schloss, üçagiz "drei Münder". Vielleicht deshalb, weil die Bucht früher drei Zugänge hatte. Oder weil sich im Winter drei Bäche in sie ergießen. Heute führt eine schmale, aber tiefe Einfahrt in die völlig geschlossene Bucht. Bei der Ansteuerung muss man sich sauber in der Mitte halten und die Felsinseln rechts und links in respektvollem Abstand passieren. Das Wasser ist leider trüb, der Ankergrund krautig. Wer einen Tavernenbesuch ins Auge fasst, legt an einem der zahlreichen Holzstege an. Die Tavernenwirte versuchen die Yachties mit bunte Fahnen und Spruchbändern ("Willkommen!") auf sich aufmerksam zu machen und an ihre Stege zu locken. Am bekanntesten ist das Restaurant von Hassan, der sich als "Bester Koch vom Mittelmeer" preist. Seine Fischsuppe ist schon gut und seine Vorspeisen sind es ebenfalls. Ahmet daneben, lobt sich als "Bester Koch weit und breit".
Kurz bevor im Osten die Sonne aufgeht und alles mit ihrem Glanz überzieht, sollte man zu einem der Sarkophage auf dem Hügel östlich des Dorfes steigen und von dort oben die Bucht, die filigranen Holzstege und die daran festgemachten Schiffe betrachten. Dies sind die Augenblicke, die fürs Frühaufstehen belohnen. Man hört ganz nah die Hähne krähen und weit entfernt die Hunde bellen. Auf dem Rückweg nimmt man frisch-duftendes Brot fürs Frühstück im Cockpit vom einzigen Dorfbäcker mit.
Hassan organisiert einen Minibus oder Taxi zum 8 km entfernten Myra, einer ehemals bedeutenden lykischen Hafenstadt, wo das römische Theater und die in den Fels gemeiselten Felsengräber sehenswert sind. Höhepunkt ist der Besuch der Kirche des Heiligen Nikolaus, der hier im 4. Jahrhundert als Bischof lebte und Schutzpatron der Kinder, Seefahrer und Seeräuber war, bevor er zu unserem Nikolaus mutierte.
Samstag:Entspannung unter der Burg Nach so vielen Eindrücken haben wir uns eine Pause verdient. Wer nicht nach Myra oder nach Xanthos, Patara und Leeton gefahren ist und dafür mindestens je einen halben Tag ansetzen muss, verholt in eine der zahlreichen Buchten im Kekova Archipel. In den Buchtenhandbüchern werden sie beschrieben. Auf dem Weg dahin besucht man noch Kale. Das Dorf unterhalb der Festung Kale (= Burg) ein knappes Meilenstück außerhalb von Kaleüçagiz Richtung Osten, wird Kaleköy genannt, Burgdorf. Vor Kaleköy kann man vor allem morgens, wenn der Tageswind noch nicht eingesetzt hat, vorsichtig zwischen den Riffen hindurch vor die Anleger steuern und dort vor Anker gehen, um die zinnengekrönte Festung zu besuchen. Eindrucksvoll: Rechts von der Burg aus gesehen steht ein lykischer Sarkophag mitten im Meer. Sonntag:Viel los in Kas Kas ist ein uriges Städtchen, touristisch zwar, aber doch noch mit typischen orientalischen Ecken und Kanten. Ein Raki-Abend mit türkischen Auberginen-Vorspeisen in einem der zahlreichen Restaurants ist eine schöne Erinnerung und dringend zu empfehlen. Wer es noch "türkischer" will, schlendert direkt an der Küste aus dem Ort hinaus, folgt dem langsam steigenden Weg und findet direkt oberhalb der umbrandeten Küstenfelsen einige kleine Lokantas, in denen frische Gözleme zubereitet wird. Gözleme ist eine aus dünnem zusammengeklappten Fladenteig gebackenes, mit Käse und Petersilie gefülltes Teiggericht, vergleichbar einem Pfannekuchen. Dazu trinkt man Ayran (Yoghurtmilch) oder Tee. Bier und andere Alkoholikas werden in Gözleme-Restaurants nicht ausgeschenkt.
An Kas scheiden sich neuerdings die Geister. Die einen finden den Ort toll, weil man von hier aus wunderbar zum Tauchen zwischen den Inseln und Riffen losziehen kann und weil nachts "so richtig was los ist!" Die anderen finden Kas "auf dem absteigenden Ast". Früher sei es hier noch echt gewesen! Natürlich ist die touristische Entwicklung an einem Platz, der sich so eindrucksvoll an die hohen, grünbewaldeten Bergrücken schmiegt, nicht spurlos vorüber gegangen. Es ist lauter und quirliger geworden. Die beliebte Restaurant-Gasse (auch "Fressgasse" genannt), wo eine "Topf-guck-Kneipe" neben der anderen lag, hat leider einer aufgedonnerten Goldladen-Zeile Platz gemacht - ein echter Verlust. Ein weiterer Nachteil, der die Begeisterung für den Ort dämpfen kann, ist die hämmernde Diskomusik bis zum frühen Morgen direkt neben dem Anleger für Yachten. Hier sollte die Gemeinde restriktiv eingreifen.
Anlegen: Für die Ansteuerung dieses Hafens ist die griechische Insel Kastellorizon bei Tag und Nacht eine gute Orientierung. Ince Burnu, ( dünne Nase), das innere Ostkap der Buchteinfahrt und der Wellenbrecher sind befeuert. Yachten liegen sowohl am West- als auch am Ostkai, zwischen Ausflugsbooten und Gulets. Manchmal gibt es massiven Ankersalat. Im Juli und August ist der Hafen meist voll belegt. Dann sollte man früh ankommen, um noch einen Liegeplatz zu finden. Mit Fertigstellung der Marina in der benachbarten Bucht Bucak Denizi könnte sich die Situation verbessern.
Die Gemeinde kassiert Liegegebühren (25 € für 14 Meter). Die Behörden zum Ein- oder Ausklarieren liegen in der Nordostecke des Hafens. Achtung: Am Wochenende kassiert der Zoll (Gümrük) 186 Mio türkische Lira = ca. 100 €!! für das 5 Minuten dauernde Einklarierungs-Procedere, angeblich weil der Zöllner vom Angeln geholt werden muss. Besser am Freitag oder Montagfrüh den Hafen anlaufen, wenn man von Kastellorizon herüber kommt und einklarieren will. Wasser und Strom am Kai, Tanksschiff gleich bei der Einfahrt, Lebensmittel in mehreren Geschäften, Obst und Gemüse in vielen Läden und Marktständen.
In der Antike war der Ort, der Antiphellos hieß, für seine herrlich weichen Schwämme bekannt. Außerdem wurde hier Holz aus den lykischen Wäldern verladen. Zeugen aus der Vergangenheit findet man noch überall: ein Sarkophag steht unvermittelt auf der Mole und ein zweiter, mit Löwenköpfen verziert, in der Straße weiter oben bei den Souvenirläden. Vom gut erhaltenen antiken Theater hat man einen phantastischen Ausblick aufs Meer. Montag:Entspannung westlich von Kalkan Die Strecke von Kas nach Kalkan erfordert einige Aufmerksamkeit. Auf halbem Weg liegt eine Untiefe mit einer Tonne, die manchmal vertrieben ist. Ansonsten gibt es keine Schwierigkeiten. Am Abend legen wir den Anker in Yesilköy Limani, der Bucht westlich vom Hafen Kalkan. Am nächsten Morgen sollten wir früh aufbrechen und das erste Stück, bevor der Wind einsetzt, Richtung NW an den sieben Kaps vorbei motoren. An manchen Tagen faucht der Wind heftig die Küste herunter. Da ist das Aufkreuzen ziemlich mühsam. Wer da schon ein Stück der Strecke hinter sich gebracht hat, kann dann, wenn der Wind einsetzt entspannt die Segel setzen und die verbleibende Strecke in den Golf von Fethiye aufkreuzen.
Dienstag:Wildschwein in der Kapi-Bucht Tagesziel ist die Kapi-Bucht an der Südseite des Fethiyegolfes.Kapi heißt Türe, folglich liegt die Kapi-Bucht am Eingang des Fethiye-Golfes, gleich wenn man rein kommt, erste "Türe" links. Ansteuerung durch die schmale, von Untiefen freie Durchfahrt an der Südseite von Domuz Adasi (Wildschwein Insel) und der Nordseite der Karaburun Halbinsel. Die von sanften Oliven- und Pinienhügeln umgebene Bucht wird einerseits geliebt und andererseits gemieden. Den einen ist sie zu überlaufen, was im Hochsommer auf jeden Fall stimmt. Den anderen bietet sie den besten Schutz vor Wind und Schwell, was auch stimmt. Vor allem im Frühjahr, Herbst und Winter ist sie für diese eine Traumbucht. Die dritten kommen wegen der Taverne, insbesondere wegen der Krebse, die hier serviert werden. Gelegentlich wird auch ein ganzes Wildschwein gegrillt (Achtung: wegen Trichinen nur gut durchgegartes Fleisch nehmen!). Außerdem gibt es stets frisches, im Holzofen gebackenes hausgemachtes Brot! Der tüchtige Tavernenwirt versucht es nicht allen recht zu machen, sondern vor allem jenen, die mögen, was er zu bieten hat.
Anlegen: An der Ostseite ein Holzsteg mit 2 m Wassertiefe, direkt vor dem Restaurant ein zweiter Holzsteg , vor dem an der Außenseite 3 - 3,5 m Wasser sind. Innen vom Steg können kleinere Yachten auf 2 m längsseits anlegen (südlich davon liegt ein Flachstück). Im Nordwestteil der Bucht ist der beste Winterliegeplatz an einem neuem Holzsteg entstanden. Alle Plätze haben Murings. Wer es lieber stiller hat und kein Restaurant braucht, macht in der Nebenbucht fest, die offener ist, einen kleinen Strand hat und einen steilen Felsen, der so richtig nach Winnetou aussieht und deshalb auch Karl May-Bucht genannt wird.
Mittwoch:Bummeln und Shoppen in Fethiye Der letzte Teil des Törns wird gemütlich. Die Strecke nach Fethiye im grünen Golf mit gleichem Namen ist reines Genusssegeln.Auf jedem Törn sollte mindestens ein Ort zum Einkauf von Mitbringseln für die Lieben daheim eingeplant werden - vor allem wenn Frauen zur Crew gehören. Hier ist der ideale Ort dafür. An sich ist Fethiye eine geschäftige Provinzstadt, die vor allem auf die Bedürfnisse der umliegenden Dörfer zugeschnitten ist. Dennoch bietet die historische Altstadt alles, was der Geldbeutel begehrt: jede Menge Bazarläden zum Stöbern und Geld ausgeben. Vom Kelim bis zur Lederjacke ist hier alles etwas günstiger als in Marmaris oder Bodrum. Ein originelles türkisches Bad (Hamam), kleine Teehäuser zum Erholen und viele typische Restaurants, bieten Entspannung vom anstrengenden Shopping. Die großartige Lage im geschützten Golf sowie die historischen Sehenswürdigkeiten der Umgebung (Xanthos, Patara und Letoon sind auch von hier per Taxi oder Minibus zu besuchen), haben den Ort in den letzten Jahren für Besucher immer attraktiver gemacht. Das ausgegrabene antike Theater, die rostbraun leuchtenden lykischen Felsgräber am Berg und die Sarkophage mitten in den Straßen der Stadt geben Fethiye den besonderen Reiz zwischen früher und heute.
Anlegen: Die Ansteuerung des Hafens ist bei Tag und Nacht einfach, zahlreiche Leuchtfeuer erleichtern das Einlaufen. An der weit vorspringenden Frachterpier machen auch große Kreuzfahrtschiffe fest. Östlich davon liegen die Ausflugsboote, die mit grellbunten Plakaten auf ihre Tagestouren aufmerksam machen, rechts vom Kai die Gulets. Daran schließt die neue Ece Saray-Marina an. Früher befand sich hier der Yachtkai der Gemeinde. Die neue Marina bietet bis zu 500 Yachten an 6 Schwimmstegen Platz. Ein alles umfassenden Wellenbrecher bietet Rundumschutz, vor allem auch im Winter. Wer sich eine Nacht von seiner engen Koje an Bord erholen will, kann seinen Schlafplatz in das wunderschöne, zur Marina gehörende 5-Sterne-Hotel Ece Saray verlegen. Das ist nicht gerade billig, aber bestimmt einmalig. Hinter der renovierten klassizistischen Fassade stehen 14 Suiten und 38 Zimmer zur Auswahl, Schwimmbad und Restaurants inklusive.
Donnerstag: Baden in der Quellenbucht Quer über den Golf geht der Törn in die Quellenbucht (auch Bedri Rahmi-Bucht) am Westufer des Fethiye Golfes. Aus den Quellen am Nordufer sprudelt mal mehr, mal weniger frisches kühles Trinkwasser. An der Felswand im Nordwesten der Bucht fallen einige Felsgräber auf. Man kann direkt vor den Quellen ankern und an Land schwimmen. Unbedingt eine Landleine ausbringen, da der Grund schnell abfällt. In den Einbuchtungen am südlichen Ufer gibt es ebenfalls einige Ankerplätze. Manchmal sind auch Tavernen eröffnet, die beim nächsten Besuch wieder verschwunden sind. Wir verbringen den vorletzten Tag mit Schwimmen und ausgiebigem Faulenzen.
Freitag: Ende des Törns in Göcek Der kleine aufstrebende Ort zeigte die Zähne: Freies Ankern vor den Stegen der Marinas war Anfang 2004 verboten. Vom Hafenmeister unterschriebene und gestempelte Zettel wurden an die verteilt, die es dennoch versuchten. Inzwischen wurde das Verbot wegen heftiger Proteste aus der Yachtszene wieder aufgehoben. Wollte man die Yachten an die Stege der vier Marinas zwingen oder Karambolagen im immer dichteren Feld der Ankerlieger vermeiden?
Charterer juckte das weniger, sie liegen sowieso an die Stege ihrer Basis. Aber länger bleibende Langzeitsegler waren verärgert. Wenn das auch wo anders Schule machte, würde es immer schwieriger mit kleinem Budget und einem Boot herumzuziehen.
Göcek hat sich in den letzten 15 Jahren vom halbverfallenen Fischerort zu einer blitzsauberen und begrünten Yachtpier entwickelt und dabei den Zauber des ländlichen Flairs nicht verloren. Die zentrale Lage im Herzen des Golfes von Fethiye und die Nähe zum Flughafen Dalaman (eine halbe Stunde) garantieren dem gemütlichen Örtchen weiteren Zulauf.
Anlegen: Der öffentliche Kai, der als Marina Göcek von der Gemeinde betrieben wird, ist Basis für die ONEWAY, die hier übernommen oder abgegeben werden kann. Wasser und Elektrik sind vorhanden, der Weg zum Supermarkt ist kurz. Inzwischen haben sich auch einige gut sortierte Yachtausrüster etabliert. Die Marina Göcek wird wegen ihrer vergleichsweise günstigen Preise gerne auch von Yachten auf Durchreise angelaufen. Restaurants überall rund um den Hafen und im Ort. Will man es exklusiver haben, bieten sich die etablierte Club-Marina im westlichen Winkel der Hafenbucht oder die von Camper & Nicholson betriebene exklusive Port Göcek Marina an. Beide Marinas sind nicht eben preiswert. Günstiger dagegen ist die Skopea-Marina, die wiederum näher am Ort liegt und bei der es familiärer und weniger konventionell zugeht. Allerdings bieten die Skopea-Marina und die Marina Göcek im Winter keinen Schutz gegen die stürmischen Südostwinde; sie sind deshalb nur im Sommer in offen.
Vom Yachthafen in Göcek ist es eine halbe Stunde mit Taxi oder Minibus zum Flughafen Dalaman.
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